Mittwoch, 23. Januar 2008

Mittwoch, 23/01/08 – the day after

(MS) Entgegen aller Vermutungen, die das Projekt schon vor Beginn hätten scheitern lassen, sind wir um Punkt 17.07 Uhr losgelaufen, stets darauf bedacht, das Tempo gering zu halten. Nach etwa 4km in die eine Richtung wurde uns bewusst, dass der Rückweg die selbe Länge hat. Wir fühlten uns beide noch fit, auch wenn unser anfänglich munter geführter Dialog zu einem Monolog meinerseits wurde, gepaart mit gelegentlich zustimmenden oder verneinenden Grunzern neben mir.

Nach 50 Minuten und 8km (nun leider doch zu schnell) waren wir beide mit etwas dicken Waden zurück am Auto. Wenn man bedenkt, dass ein Marathon „nur“ das 5-fache an Strecke ist, dann stimmt uns dieser Einstieg zuversichtlich auf die bevorstehenden Aufgaben.

Nun, eine Nacht und ein Vormittag später, sitze ich in der Mittagspause und fühle mich, als würde ich einen Gaul spazieren tragen. Meine Beine schmerzen und ich ziehe sie wie 2 schwere Säcke hinter mir her. Gerade kam eine SMS von meinem Spezie.

„Gott hat mich verlassen und der Teufel schickt mir Wadenkrämpfe aus der Hölle“

Göttlich! – ich bin stolz auf uns.

Morgen geht’s nach Degerloch zum Laufschuhe kaufen und was man sonst noch alles an Equipment braucht (erste Hilfe-Kasten, Notruf-Handy und Lawinenhund).

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Gebt dem Kerle eine Bühne :-)